FINANZIELLE FÖRDERUNG

 
   

DAS BERATUNGSHILFE-PROGRAMM DES BUNDESUMWELTMINISTERIUMS

 

 

 

   

Seit dem Jahr 2000 verfügt das Bundesumweltministerium über ein eigenes Beratungshilfeprogramm für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie den Staaten des Kaukasus und Zentralasiens. In diesem Rahmen werden die EU-Beitrittsstaaten vor allem bei der Übernahme und Umsetzung des Umwelt-Acquis unterstützt. Dabei fördert das Beratungshilfe-Programm die Annäherung des Umweltschutzes an den Europäischen Standard. Zu den inhaltliche Schwerpunkten zählen die fachliche Beratung und Unterstützung bei der Übertragung, der Umsetzung und dem Vollzug bestimmter EU-Direktiven. Wieterhin soll das Beratungshilfe-Programm die beteiligten Staaten bei der Erabeitung ihrer umweltpolitischen Programme und Strategien unterstützen.

Das Bundesumweltministerium beabsichtigt, mit dem Beratungshilfe-Programm einen Beitrag zur Schaffung der institutionellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu leisten. Gleichzeitig unterstützt es damit die Maßnahmen, die im Rahmen des "Umwelt für Europa"-Prozesse der UN ECE und des "Umweltaktionsprogramms für Mittel- und Osteuropa" (EAP) vereinbart sind.

 

 

Das Programmvolumen beträgt ab dem Jahr 2003 jährlich ca. 2.2 Millionen Euro. Seit dem Beginn des Programms im Jahr 2000 wurden rund 50 Projekte gefördert. Das durchschnittliche Projektvolumen beträgt ca. 100.000 EUR, wobei rund zweit Drittel der Projekte eine mehrjährige Laufzeit haben. Thematische Schwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Abfall / Sonderabfall
  • Wasser / Abwasser
  • Anlagensicherheit / Gewässerschutz
  • Und in der Förderung der regionalen Entwicklung

Das Umweltbundesamt ist im Auftrag des Bundesministeriums für das fachliche und finanzielle Programmmanagement verantwortlich.

http://www.bmu.de